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WÄSCHE-GLOSSAR



Baumwolle ist mit Abstand der am häufigsten verwendete Rohstoff in der Wäscheindustrie. Die Qualität der Baumwolle hängt von der Länge der Baumwollfaser ab - je länger desto besser. Baumwollstoffe sind gut hautverträglich, weich und anschmiegsam, atmungsaktiv und kochbeständig, biologisch abbaubar und sehr stabil.

Chemiefasern
Sind Fasern, welche chemisch hergestellt werden und in ihrer Grundform nicht in der Natur vorkommen. Man unterscheidet zwischen Synthetics (synthetische Chemiefasern) und Zellulose (zellulosische Chemiefasern), je nach verwendetem Rohstoff. Neben Erdöl, Ergas oder Kohle kann nämlich auch der Zellstoff von Buchen- oder Pinienholz umgewandelt werden. Bekannte Chemiefasern sind Polyester, Polyamid (auch bekannt als Perlon oder Nylon), Viskose, Elastan. Der Vorteil von Chemiefasern ist, dass ihnen Eigenschaften zugewiesen werden können. Sie sind zum Beispiel besonders knitterfrei, strapazierfähig, pflegeleicht und formbeständig.

Cotton
Englische Bezeichnung für Baumwolle.

Doppelripp ist gröber und dehnbarer als Feinripp.

Elastan ist besonders elastisch, es lässt sich bis zur dreifachen Länge ausdehnen, ohne an Form zu verlieren. Elastan ist sehr haltbar, unempfindlich und angenehm zu tragen.

Feinripp
Material aus feinen gekämmten Garnen. Durch die Struktur besitzt Ripp eine leichte Elastizität und ist besonders tragefreundlich und körperanliegend. In gedehntem Zustand erkennt man auf beiden Seiten im Verlauf einer Maschenreihe abwechselnd eine rechte und eine linke Masche. Die Rechtsmaschenstäbchen bilden in Längsrichtung eine feine durchgehende Rippe.

Lingerie
Aus dem Französischen bedeutet Wäsche. Der Begriff umfasst Unter- und Nachtwäsche, welche aus weißer Baumwolle besteht und mit Spitze oder Stickereien verziert ist.

Mercerisieren
Unter Mercerisieren versteht man die Veredelung von Baumwolle, also das Ausrüsten von Baumwollstoffen oder Garnen. Die Baumwolle wird durch ein spezielles Verfahren geglättet und erhält somit einen wasch- und kochfesten, dauerhaften Glanz und eine bessere Haltbarkeit.

Microfaser ist eine besonders feine Chemiefaser, sogar feiner als Seide.

(Micro)Modal ist eine weiterentwickelte Viskosefaser (Zellulosefaser), es ist reißfester und weicher als Viskose.

Naturfasern
Bei Naturfasern unterscheidet man zwischen tierischer Herkunft (z.B. Schafwolle, Kaschmir, Seide, Angorawolle) und pflanzlicher Herkunft (z.B. Baumwolle, Leinen, Sisal, Hanf). Diese Rohstoffe können ohne Umwandlung zu Textilien verarbeitet werden.

Öko Tex Standard 100
Öko Tex 100 ist eines der höchsten Qualitätsstandards. Textilien, die diesen Standard erfüllen sind schadstofffrei. Jedes Bestandteil wird in diesem Fall auf 100 Schadstoffe getestet.

Seamless
Aus dem Englischen nahtlos. Die Stoffe besitzen keine Seitennaht oder Kante, sie sind anschmiegsam wie eine zweite Haut, herrlich bequem, fast unsichtbar unter der Kleidung und sanft formend. An vollelektronischen Rundstrickautomaten können Stoffe nahtlos verarbeitet werden.

Seide wird ausschließlich aus den Kokons seidenspinnender Insekten gewonnen. Sie ist teuer, da die Gewinnung aufwendig ist und sie ist leicht zu verwechseln, da mittlerweile auch chemische Seidenfaser hergestellt werden. Seide sieht edel aus, ist Schweiß-, licht und hitzeempfindlich, dafür leicht und fein.

Zwickel
Als Zwickel bezeichnet man ein Stoffstück, welches zum Erweitern eines Kleidungsstück eingesetzt wird. Bei Unterwäsche und Strumpfhosen sollen Zwickel die Bewegungsfreiheit erhöhen. Früher verwendete man Zwickel auch bei Kleidern oder Jacken im Unterarmbereich.

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